IWF zu Lateinamerika in 2016: Panama an der Spitze

Mit prognostizierten 6% Wachstum liegt Panama einsam an der Spitze der lateinamerikanischen Länder, für die Region insgesamt werden -0,3% erwartet.

Chile und Kolumbien als stabile Volkswirtschaften müssen sich auf einen Preisrückgang ihrer Produkte und bei Zinserhöung in den USA auf steigenden Kapitalabfluss einstellen.

Brasilien ist von einem Korruptionsskandal erschüttert, der erhebliche Auswirkungen auf die Wirtschaft hat. Das einst reiche Venezuela ist nach 16 Jahren „Bolivarischer Revolution“ am Ende: 10% Schrumpfen der Wirtschaft und 200% Inflation suchen in der Welt ihresgleichen.

Mexiko baut seinen produktiven Sektor aus und teil-privatisiert schrittweise die Petrol-Industrie, Panama profitiert von der Kanalerweiterung in 2016, die zu einer Verdopplung der Kapazitäten und der Einnahmen führen wird.

Quelle: ACP

Quelle: ACP

Gute Aussichten für Panama. Dazu kommt, dass die derzeitige Regierung Varela massiv gegen die Korruption des Vorgängers Martinelli angeht. Es ist zu hoffen, dass dies ein permanenter und erfolgreicher Kampf gegen Korruption in Panama wird.

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IWF zu Panama

Panama hat 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von 6,2% abgeschlossen und der Internationale Währungsfonds IWF erwartet eine ähnliche Zahl für 2015.

Der IWF merkt an, dass das Land über eine „robuste makroökonomische Leistungsfähigkeit und fortgesetztes starkes Wirtschaftswachstum“ verfügt, das Bankensystem „stabil, gut kapitalisiert und hoch liquide“ ist.

Andererseits fordert der IWF Panama auf, seine wirtschaftlichen Statistiken zu verbessern, als Grundlage für künftige makroökonomische Weichenstellungen und Risikomanagement.

Zusätzlich, mit Blick auf 2015, geht der IWF davon aus, dass sinkende Ölpreise und die wirtschaftliche Erholung der USA positive Impulse geben, wohingegen der Kursanstieg des US-Dollar und Verzögerungen bei öffentlichen Investitionen sich negativ auswirken können.

Aus der Sicht des IWF muss Panama an Produktivität und Humankapital arbeiten.

„Dies verlangt, Bildung und Gesundheitswesen zu optimieren, mit besseren Fähigkeiten die Beschäftigung junger Leute und von Frauen zu stimulieren.“

(Quelle: La Prensa)

Meine Meinung: Korruption und Bildung sind die größten Schwachstellen im Land.

Panama wird nie ein Industrieland sein, stattdessen hat es alle Voraussetzungen, ein globales Technologiezentrum zu werden. Dazu habe ich vor einigen Monaten in der Sonderzone „Stadt des Wissens“ referiert und betreibe ein englischsprachiges Blog zum Thema. (www.betterpanama.com)

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