Otto – ein tropischer Sturm

In den letzten Tagen hat es hier ausgesehen wie im deutschen Herbst. Wetter zum Liegenbleiben. Schadenfreude da drüben? Zumindest haben wir es 20°C wärmer, mindestens.

Scheint, dass der ausklingende El Niño uns deutlich mehr Regen gebracht hat, als in den Vorjahren. Und gestern hatte sich nördlich der panamesischen Karibikküste eine tropische Depression gebildet, ein Tiefdruckgebiet, dass sich bereits zum tropischen Sturm entwickelt und den Namen Otto bekommen hat. Lustig.

 

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Quelle: NOAA

Außer viel Regen haben wir nichts zu befürchten, denn diese Wettererscheinungen ziehen im Karibischen Meer immer mehr oder weniger nach Norden. Außerdem scheint Otto sich schon wieder aufzulösen; in der 5-Tage-Vorschau ist er nicht mehr zu sehen.

Gute Aussichten und in ca. 3 Wochen ist ohnehin für 5 Monate Schluss mit Regen.

El niño

Es sieht nicht gut aus im Fischmarkt dieser Tage.

Das als El Niño bekannte Wetterphänomen drückt warmes Wasser in den östlichen Zentralpazifik, also zu uns, und da ziehen sich die großen Fische zurück. Keine Ahnung wohin, aber in unserem Fischmarkt sind sie nicht.

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Kleine Vertreter der See- und Rotbarsche sind da, Shrimp und Langusten auch, aber die Prachtexemplare fehlen unentschuldigt.

Und noch was hat sich geändert. Mehr Wolken am ansonsten ausschließlich blauen Himmel und in den letzten Tagen sogar ein Regenschauer. Die sind sonst nicht vor Ende April, Anfang Mai angesagt.

Na gut. Wir passen uns an.

 

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