Airbus A 340 – Ende einer Ära?

Wer mit Lufthansa von Frankfurt nach Panama City reiste, hatte es immer mit dem gleichen Typ zu tun: dem Airbus A340-300, ein Langstreckenflugzeug mit 4 Triebwerken. Diese Ära könnte vorbei sein.

Nachdem vor einigen Wochen schon die Außerdienststellung einiger A340-300 und A340-600 bekanntgegeben wurde, werden nun alle A340-600 unter der spanischen Sonne abgestellt. Damit bleiben nur noch eine Anzahl A340-300 offiziell im Dienst, aber der Ausblick ist nicht gut.

Quelle: youtube.com

Die Situation der Luftfahrtbranche weltweit ist natürlich massiv von der COVID-19 Pandemie betroffen. Statt normalerweise 12.000 bis 14.000 Maschinen sind derzeit nur zwischen 4.000 und 5.000 weltweit unterwegs. Die Rückkehr kann Jahre dauern und dafür sind derzeit bei den meisten Gesellschaften zu viele Maschinen in den Flotten.

Allerdings ist das nun eine gute Gelegenheit, alte und unwirtschaftliche Maschinen auszumustern – Boeing 747, Airbus 340, Airbus 380. Alles, was 4 Triebwerke hat, denn dafür gibt es keine Notwendigkeit mehr.

Die Ökonomie entscheidet. Ein A340 braucht pro Stunde ca. 6.500 kg Treibstoff, ein A330 nur 5.700 kg und die neuere Boeing 787 mit 4.900 noch weniger. Hier ist die Quelle.

Hochgerechnet auf 11 Stunden Flugzeit macht das grob jeweils 9 Tonnen weniger Sprit aus. Das spart nicht nur Geld, sondern dafür kann theoretisch mehr bezahlte Nutzlast transportiert werden. Dazu kommt, dass 4 Triebwerke in der Wartung natürlich mehr kosten als 2. Einziger Vorteil des A340-Einsatzes war die aufgebrauchte Abschreibung.

Wenn man zu zweit Economy reiste, waren die Notausgangssitze der A340 in Reihe 11 und Reihe 30 unschlagbar. Jede Menge Platz und nur 2 Sitze nebeneinander.

Welches Gerät wird die A340-300 auf der FRA-PTY-FRA-Strecke ersetzen? Das wird vermutlich der A330-300 werden und wann das sein wird, mit welcher Frequenz, das kann derzeit noch niemand verlässlich sagen.

Wir haben jedenfalls für den 7. September auf LH484 von Frankfurt nach Panama City gebucht.

Gleicher Preis: 60m²-Wohnung an der Ostsee oder 200m² am Pazifik?

Immer wieder faszinierend: Berichte aus der alten Heimat zu sehen und in Relation zu setzen.

In diesem Video (ab 40:45) wird über das Prora-Objekt berichtet, das auch schon Thema dieses Blogs war. Eine Riesenanlage aus Adolfs Zeiten wird nun endlich sinnvoller Nutzung zugeführt: hunderte Ferienapartments direkt am Ostseestrand. Klasse.

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Quelle: ostsee-zeitung.de

Mit unverhohlener Zufriedenheit präsentieren dort zwei Immobilienunternehmer ihr Prora-Projekt: 60m²-Eigentumswohnungen für €250.000. Das sind €4.166/m².  Beeindruckend für ein Objekt, das man realistisch weniger als 6 Monate des Jahres nutzen wird.

Wer diese €250.000 für eine Wohnung am Pazifikstrand anlegen will, bekommt dafür

  • ein voll ausgestattetes Hochhaus-Apartment mit 200m² (2 Schlafzimmer/2 Bad)

oder

  • ein Original Bali-Haus ab 100m² (2 Schlafzimmer/2 Bad) inkl. Grundstück (hier)

und das bei ganzjährig komfortablen Luft- und Wassertemperaturen, in einem gastfreundlichen und sich dynamisch entwickelnden Land.

 

 

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Wer mit weniger Geld einen ersten Schritt machen will, ist hier gut bedient: Teileigentum (1/6) an einem voll ausgestatteten 135m² Apartment (2 Schlafzimmer/          2 Bad), was jährlich 8 Wochen Aufenthalt ermöglicht und Wertsteigerung erwarten lässt, ab $50.000.

 

luckxus_logo_03-02_oceanview42Und es wird immer einfacher nach Panama zu kommen:

Lufthansa verkehrt derzeit 5 Mal wöchentlich non-stop zwischen Frankfurt und Panama City, ab 3. November 6 Mal mit A340-300.  Das Bild zeigt die A340-600 in neuer Bemalung

 

 

 

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