Ausländer in Panama

Heute habe ich einen neuen Begriff gelesen: „Dunkel-Deutschland“. Und vor wenigen Tagen hat der Chefredakteur des Stern das Wort „Menschenekel“ kreiert. Was ist los bei euch da drüben?

Wir sehen eine Regierung, die noch nie eine Einwanderungsstrategie hatte, geltende Regelungen nicht umsetzt und eine Bürokratie, die schon vor der aktuellen Flüchtlingswelle mehr als 200.000 Anträge hat auflaufen lassen.

Wo immer der Staat versagt, kommen zuerst die extremen Randgruppen und dann zunehmend Normalbürger auf die Straße. Die zu beschimpfen ist berechtigt, aber billig, und soll durchschaubar von den Ursachen ablenken. Oder wie Stefan Aust, ehemals Spiegel-Chef richtig schreibt: „Die Probleme müssen geregelt, nicht die Folgen unerledigter Probleme beklagt werden.“ Einen entspannten Artikel hat auch Henryk Broder in Welt Online geschrieben. Hier ist der Link.

Wie schlimm muss es sein, dass sich Leute wie der Erfurter OB Bausewein nun in offenen Briefen an Bundes- und die von ihm mit initiierte rot-rot-grüne Landesregierung wenden und dringend konkrete Schritte anmahnen?

Wie läuft das denn hier in Panama? Naturgemäß ist das Land Ziel von Armutsflüchtlingen aus vielen lateinamerikanischen Ländern. Die meisten können legal die Grenze passieren, suchen und finden Arbeit, verdienen ihren Lebensunterhalt. Ohne jede staatliche Hilfe.

Zweimal im Jahr veranstaltet die Immigrationsbehörde dann einen zweitägigen Rund-um-die-Uhr-Event im Kongresszentrum, bei dem alle legalisiert werden, die Arbeit nachweisen können. Das sind jedes Mal Tausende.

Neben den Latinos sind Asiaten eine weitere große Einwanderergruppe. Mini-Super- und Baumärkte sind fest in deren Hand. Sie kommen, bauen ein billiges Haus in verkehrsgünstiger Lage, wohnen mit drei Generationen im Obergeschoss und verkaufen im Erdgeschoss alles was im Alltag gebraucht wird, für schmales Geld und von früh bis spät.

„Ausländer raus“? Fehlanzeige.

Themenwechsel: Vor wenigen Monaten habe ich ausführlich über die Strategie des IS in Syrien und im Irak gelesen. Angefangen hat man in Kleinstädten mit einem Nachbarschaftsbüro. Da helfen, dort einen Rat geben und bei dieser Gelegenheit lernen, wer die lokalen Führer sind, wer welche Ansichten hat. Wenn dann Monate später der erste IS- Kampftrupp die Ortschaft überrollt, hat man Exekutionslisten vorbereitet und Unterstützer rekrutiert.

Glauben wir wirklich, dass diese Organisation sich die Gelegenheit entgehen lässt, ein Land wie Deutschland, im Herzen Europas, wenn immer möglich zu infiltrieren? Und ist die deutsche Immigrationspolitik dafür gerüstet?

Wer sich das Youtube-Video vom Suhler Aufnahmeheim am 20.8. angeschaut hat, dem werden die gellenden „Allah Akhbar“-Schreie wohl noch lange im Gedächtnis bleiben.

Und den besten Beitrag leisten die Menschen, die wirkliche Kriegsflüchtlinge in ihrer Nachbarschaft an die Hand nehmen und unterstützen. Deren Einsatz gehört in den Fokus der Medien, nicht die Maulhelden, egal welcher Seite und Farbe.

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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