Aber Herr Hoeness!

Gleichgeschaltete Medien im Auftrag der Politik – das habe ich ziemlich lange gehabt. Und erlebe ich gerade wieder, am Beispiel von Uli Hoeness.

Wortführer gegen den Steuersünder sind Politiker, die damit ziemlich erfolgreich den Volkszorn gegen gierige „Reiche“ schüren und damit eine spezielle Agenda verfolgen.

Zuvor aber einmal ein Blick auf diesen Sachverhalt:

Bundestagsabgeordnete erhalten nach 27 Jahren derzeit eine Pension von 5373 Euro.

Angestellte Spitzenverdiener mit mehr als 5600 Euro Monatsgehalt hingegen er­reichen nach 30 Jahren lediglich eine Monatsrente von 1770 Euro. (Quelle: http://www.derwesten.de/politik/politiker-diaeten-was-abgeordnete-in-bund-laendern-und-eu-verdienen-id6330669.html

Es gibt noch einen kleinen Unterschied: Der Angestellte hat für seine Rente bei diesem Gehaltsniveau jeden Monat mehr als 500 EURO in die Rentenversicherung eingezahlt, und sein Arbeitgeber den gleichen Betrag. Grob geschätzt also 360.000 EUR in 30 Jahren.

Die Abgeordneten sind von Rentenbeiträgen befreit. Deren Altersversorgung bezahlt der Angestellte faktisch mit.

Wenn also die Wortführer meinen, dass Steuerverkürzer sich der Finanzierung von Kindergärten, Schulen, Universitäten und Krankenhäusern entziehen, ist das nur die halbe Wahrheit.

Sie entziehen sich zugleich, und von der Motivation her sicher zuerst, der Finanzierung einer überbordenden Bürokratie in Kommunen, Ländern, Bund und Europa, der Finanzierung politischer Parteien und deren Funktionärsapparaten, der „Rettung“ von Banken und deren Besitzern, der Finanzierung einer kopflosen Energiewende, eines riesigen Umverteilungsapparates sowie der üppigen Versorgung von „Staatsdienern“. Siehe oben. Und das ist eine unvollständige Auflistung.

Das Ziel der Hoeness-Kampagne: die Menschen auf noch mehr Bürokratie, Abgaben und Kontrollen vorzubereiten. Denn eines ist klar, die übernommenen Verpflichtungen müssen irgendwie bezahlt werden. Und nicht von irgendwem, sondern vom deutschen Steuerzahler.

Beckenbauer, Becker und Schumacher waren smarter als Hoeness. Sie haben Deutschland gleich ganz verlassen und weil das ja nicht so geht, träumen unsere Politiker schon von der Ausweitung der Steuerpflicht auf jeden deutschen Bürger, egal wo er wohnt. Vorbild USA, die wir ja sonst nicht so gern kopieren.

Zeit Pläne zu schmieden? Kleiner Tip.

Natürlich nicht wegen der Steuer, sondern weil 5 oder 6 Monate Winter pro Jahr einfach zu viel Lebenszeit rauben.

Und weil Sie als „Exot“ in Deutschland besser behandelt werden:

Bei der Einreise aus der Schweiz nach Deutschland vor einigen Tagen hatte mein Auto wohl die Aufmerksamkeit eines Bundespolizisten erregt.  Nach dem kurzen „woher“ und „wie lange“ und „was dort getan“ kam die Frage ob wir mehr als 10.000 EUR in bar mitführen. Ehrliche Antwort „nein“. Er wiederholte seine Frage, gleiche Antwort.

„Fahren Sie bitte mal rechts raus.“

Kofferrraum öffnen und mit Blick auf das Kennzeichen „Wohnen Sie in München?“.

„Nein, das ist ein Mietwagen.“

„Wo wohnen Sie denn?“ „In Panama.“

„Nun, dann gehören Sie überhaupt nicht zu meiner Zielgruppe. Gute Fahrt.“

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: