Ein Scheck wird unterschrieben

Jetzt kommen wir doch mal zum angekündigten Thema, the f*cking-fraudster-family.

Als unser (ex-)Freund Robert S. auf unser Verlangen für ein bis dahin per Handschlag ausgereichtes Privatdarlehen Ende 2013 einen vordatierten Scheck als Sicherheit ausstellen soll, passt ihm das offensichtlich nicht. „Brauchen wir nicht, weil ich bis dahin wohl zurückgezahlt habe …“

Wir bestehen darauf, da es um einen mittleren 5-stelligen Betrag geht. Bei Ausstellen des Schecks schaut ihm seine Ehefrau auffällig gespannt über die Schulter. Was ist daran so interessant?

Als wir ein paar Monate später den Scheck einlösen wollen, wird es klar: die Unterschrift ist ungültig und ein Vergleich mit der Unterschrift auf seiner panamesischen Cedula zeigt den Unterschied auch deutlich.

Sieht so aus, als ob dieser Trick vom fff-Team nicht zum ersten Mal praktiziert wurde. Und in der Tat erzählt ein anderer ex-Freund der Familie, dass ihm schon zwei derartige ungültige Schecks übergeben wurden.

Aber wer unterschreibt schon ein Mal wie das andere Mal, sagen Sie? Normalerweise kein Problem, es wird einfach ein neuer Scheck ausgestellt. Nicht in diesem Fall: „Du hast einen Anwalt einbezogen und bekommst jetzt von uns überhaupt nichts schriftliches mehr.“

Warum hatten wir Erkundigungen eingeholt und was war dabei herausgekommen?

Demnächst hier.

Falsche Mörder und richtige Betrüger

Unter der Überschrift „Menschen“ hatte ich am 18. August vorigen Jahres gepostet, dass ein Nachbar und Bekannter völlig überraschend wegen eines fast 2 Jahre zurückliegenden Mordfalles verhaftet worden war.

Nun, vor wenigen Tagen trafen wir ihn wieder, nach 3 Monaten Untersuchungshaft und als freien Mann. Willkommen in der Freiheit.

Die panamesischen Ermittlungs- und Vollzugsbehörden scheinen ein echtes Problem zu haben. Nur dem Einsatz seiner Familie und der Schweizer Botschaft in Costa Rica hat er zu verdanken, dass es nicht länger oder gar ewig gedauert hat.

Das war also der falsche Mörder.

Und jetzt stellen Sie sich mal alternativ vor, dass ein solcher Mann nur mit Hilfe von Freunden frei gekommen wäre, die viel Geld gesammelt und für seine Freilassung eingesetzt hätten.

Und dass man, nachdem man diesen Freunden ewige Dankbarkeit geschworen hat („du kannst sicher sein, dass ich für dich das Gleiche tun würde“), diese mit einer Lügengeschichte nochmal um viel Geld anbettelt, von Anfang an mit der Absicht dies nicht zurückzuzahlen.

Gibt es nicht, werden Sie sagen. Das wäre ja wohl das Allerletzte. Pfui Teufel.

Stimmt … und gibt es aber doch. Nicht unser Schweizer Freund Luis, sondern eine „nette“ deutsche Familie.

Mehr dazu demnächst.

Also wiederkommen und weiterempfehlen.

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