Die Panama Papers – schon wieder mal

Eine offshore-Firma zu haben, ist nicht illegal, aber der Vertreter des Netzwerks für Steuergerechtigkeit sagt mit wichtiger Miene, „dann ist die Versuchung groß, illegale Transaktionen stattfinden zu lassen.“

Interessante Logik. Da kommt mir ein alter Witz in den Sinn:

Bei einer Hausdurchsuchung findet die Polizei im Keller eines Hause eine Druckmaschine und verhaftet den Besitzer wegen Herstellung von Falschgeld.

„Ich habe aber doch kein Falschgeld hergestellt“, sagt der.

„Das nicht, aber Sie haben die Anlage dazu“, erwidert die Polizei.

Der Mann denkt kurz nach und sagt „Warum verhaften Sie mich denn nicht wegen Vergewaltigung?“

„Haben Sie denn eine solche Straftat begangen?“

„Das nicht“, sagt der Mann, „aber ich habe die Anlage dazu.“

Die „Panama Papers“ sind heute Aufmacher in vielen deutschen Zeitungen und eine der hiesigen Offshore-Kanzleien steht im Mittelpunkt.

Die Süddeutsche liefert mir damit sicher Stoff für einige Postings in den nächsten Wochen.

Ungerecht finde ich allerdings, dass es Panama Papers heißt, wo doch viele der Offshore-Firmen auf den British Virgin Islands registriert sind. Und die gehören bekanntlich zum Commonwealth des EU-Mitglieds Großbritannien.

 

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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