Windmühlen in Panama, Anmaßung beim Umweltbundesamt

Die ersten Windkraftanlagen sind in Panama angekommen. Bis zur Aufstellung und Inbetriebnahme wird es noch ein paar Monate dauern. Dann wird Präsident Martinelli sie mit einem feierlichen Akt in Betrieb nehmen. Da er aber Präsident Obama anlässlich des letzten Gipfels der lateinamerikanischen Länder schon um die Lieferung von bezahlbarem Flüssiggas gebeten hat, weiss er sicher, dass die Windmühlen nicht viel mehr als kostspielige Symbolik sind.

Global gesehen geht es an der Klimafront derzeit sehr turbulent zu.

Soeben ist ein weiteres Papier erschienen, dass die Klimasensibilität, basierend auf Messungen, nur halb so hoch ermittelt hat, wie sie in den unsäglichen Klimamodellen seit 20 Jahren angesetzt wird.

Klimasensibilität bedeutet den rechnerischen Anstieg der globalen Mitteltemperatur bei Verdopplung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre. Mitautoren der Studie (Otto et al 2013) sind einige Leadautoren des IPCC, was der Studie ein besonderes Gewicht verleiht.

Sieht so aus, als ob der ausgebliebene Temperaturanstieg der letzten 16 Jahre nicht von ungefähr kommt, sondern dass die Modelle schlicht die Realität nicht abbilden. Katastrophe abgesagt.

Nun, wenn es für eine Quasireligion eng wird, werden die Jünger derselben immer verzweifelter und aggressiver:

Zur Weihnachtszeit 2012 ruft ein Professor Parncutt von der Universität Graz dazu auf, für „Klimawandelleugner“ die Todesstrafe zu erwägen, weil sie ja potentiell für den Tod von hunderten Millionen Menschen verantwortlich sind. Verständlich.

An der San Jose State University in Kalifornien werden im Frühjahr 2013 wissenschaftliche Bücher AGW-skeptischer Autoren verbrannt. Klar doch.

„Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man am Ende auch Menschen“, hat Heinrich Heine gesagt, womit die Verbindung zu Professor Parncutt hergestellt wäre.

Das geht in Deutschland natürlich nicht so rabiat. Dort gibt das Umwelt-Bundesamt eine elegante Broschüre heraus, die unter dem Titel „Und sie erwärmt sich doch“, den zulässigen Stand der Wissenschaft festlegt, Wissenschaftler und Journalisten namentlich abkanzelt und an den Pranger stellt, die eine abweichende Meinung vertreten.

Die Autoren der Broschüre sind eine Berufsschulehrerin, ein Politologe, ein Physiker der für Greenpeace gearbeitet hat und eine Kinderbuchautorin. Nun gut, der agitatorische Schreibstil erinnert mehr an Herrn Rahmstorf vom PIK, aber der ist nicht als Autor genannt.

Wo sind wir eigentlich hingeraten? In Stalin’s Russland?, Goebbel’s Deutschland?  McCarthy’s Amerika, in Orwell’s Wahrheitsministerium oder ins ZK der SED?

Viel Wind um nichts? Nein.

Wenn wir solche Verfahrensweisen stillschweigend akzeptieren, landet Deutschland früher oder später ganz langsam wieder in einer Diktatur, diesmal unter grünem Vorzeichen.

Eine Diktatur, die uns vorschreiben wird, welche Bücher wir lesen, welche Forschungsergebnisse richtig sind, welche Autos wir fahren dürfen, wie wir dunkelhäutige Menschen korrekt bezeichnen müssen, welche Glühlampen … uups, da sind wir ja schon!

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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