Glück gehabt – mit United Airlines

In den Jahren ab 2008, lange bevor Condor oder Lufthansa sich nach Panama trauten, war United die Airline unserer Wahl und noch im Dezember 2015 sind wir wegen der neuen Boeing 787 mit ihnen über Houston nach Frankfurt geflogen.

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Nach dem Vorkommnis vor 2 Tagen, als man einen regulär eingecheckten Passagier mit Gewalt aus dem Sitz zerrt und wie ein Stück Vieh über den Boden nach draußen schleift, hat United nun ein dickes Problem.

Der Mann war kein potentieller Terrorist, sondern man machte auf diese Weise Platz für Angestellte der Fluggesellschaft. Was für eine unglaubliche Vorgehensweise.

Ein Kommentator im Web hat „Wir behandeln Sie wie Ihr Gepäck“ als neuen Slogan für United vorgeschlagen. Sehr passend.

Es ist schon lange untragbar, exakt seit 9/11, wie im zivilen Luftverkehr zahlende Kunden vor Sicherheitsbeamten, Zollangestellten oder Mitarbeitern der Fluglinien zu kuschen haben.

Natürlich gibt es ein massives Sicherheitsrisiko beim Fliegen, aber das minimiert man nicht, indem man vor lauter politischer Korrektheit die schwedische Großmutter dem gleichen Verfahren unterzieht, wie den 20-jährigen Araber.

Generalverdacht gegen alle ist wahrscheinlich akzeptabel – wie lächerlich.

Und dann zerrt man bei United einen Passagier asiatischer Abstammung aus dem Flieger … Glückwunsch zu so viel Feingefühl. Hier ist der Bericht: Video

Noch ein guter Vorschlag:

 (Quelle: usatoday.com)

15 Jahre danach

Am 10. September 2001 hatte es in Austin, Texas mit einem asiatischen Investor nach langen Verhandlungen Einigung über seinen Einstieg in unser Software-Unternehmen gegeben. 

Alles war auf einem guten Weg, bis mich am nächsten Morgen, dem 11. September 2001, ein Anruf aus der Heimat erreichte und fragte was da in NYC los wäre. 

Die nächsten Stunden verbrachte ich dann mit CNN und  erlebte den Einschlag in den zweiten Tower des WTC sozusagen live. 

Quelle: fanpop.com

Etwas Undenkbares geschah da und veränderte die Welt. Während Amerika und die zivilisierte Welt trauerten, tanzte man in islamischen Ländern auf den Straßen. 

Fast 3.000 Menschen kamen ums Leben: in 4 Flugzeugen, in und um Ground Zero, im Pentagon, und Menschen starben noch Jahre danach an den Auswirkungen. 

R.I.P.

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