Entwarnung für die Tigerente

In ihrem erfrischenden Blog kindundweg beschreibt dietiger eine Rund-um-die-Welt-Reise, die sie mit ihrer Tochter, der tigerente, unternimmt.

„dietiger“ sagt schon im Profil, dass sie einen Ökotick hat. Als ich dann ihr Posting namens „Der Weltuntergang findet woanders statt“ las, fiel mir einiges als Erwiderung ein, zuerst aber die tigerente.

Da ist ein Kind, gerade mal 5 Jahre und lernt von seiner Mama, dass

  • die Welt demnächst untergeht
  • wir Menschen daran schuld sind.

Sorry, Mama von tigerente, aber ist es wirklich eine gute Idee, dein Kind mit solchem Bedrohungsszenario und Schuldkomplex aufwachsen zu lassen?

Wollt ihr um die Welt reisen, um überall Katastrophen zu finden und Schuldgefühle zu pflegen? Ist das nicht zumindest schade um’s Geld?

Yes Virginia, there is a Santa Claus … und so will ich mal in die Rolle des damaligen New York Sun Redakteurs Francis P. Church schlüpfen:

Nein tigerente, die Welt geht nicht unter. Und sie ist durch uns Menschen ein besserer, kein schlechterer Platz geworden.

Die Natur macht es für uns Menschen im Sommer zu warm, im Winter zu kalt, manchmal zu stürmisch. Sie lässt die Erde erbeben, Vulkane ausbrechen und Tsunamis über Küsten hinwegfegen – alles völlig unabhängig von dem was wir Menschen tun und es ist ihr egal, wie viele Menschen dabei ihr Leben verlieren.

Und weil wir die einzige intelligente Lebensform auf der Erde und im weiten Umkreis sind, haben wir im Laufe der Entwicklung gelernt, die Welt schrittweise menschengerecht zu gestalten. So dass wir Menschen besser leben, Katastrophen unbeschadet überstehen können.

Immer weniger Menschen kommen bei Naturkatastrophen um, und nicht weil wir die Natur friedlich stimmen, sondern weil wir Technologien haben, die uns schützen. Was übrigens auch dazu führt, dass immer weniger Menschen arm sind und hungern.

Zu euren Erlebnissen in Punta Burica: Ich finde es auch nicht gut, wenn die Einheimischen dort Affenbabies und Schildkröteneier verspeisen. Allerdings, über Jahrhunderte haben hier Menschen mit einfachen Mitteln überleben müssen, ihren Hunger stillen, wie immer das möglich war. So wurde es Bestandteil ihrer Kultur. Und wenn deine Mutter vor die Wahl gestellt würde, dein Leben oder das einer Schildkröte/Affenbaby zu retten, was sollte und wird sie wohl ohne nachzudenken tun?

Zu den Ärmsten in Panama zählen die Indiostämme. Einige von ihnen haben Gold- und Kupfervorkommen, sowie Potential für Wasserkraftwerke in ihren Gebieten. Wann immer aber ein solches Projekt geplant ist, reden zumeist ausländische Aktivisten den Stämmen ein, sich zu wehren und ihren authentischen steinzeitlichen Lebensstil beizubehalten. Und so lebt Generation für Generation dieser Menschen in Armut, sie werden als lebendes Museum für satte Gringos missbraucht, die das auch noch öko finden. Null CO2, außer bei Lagerfeuer und Büchsenbier.

Von dem schlechten Gewissen profitieren zumeist sog. Umweltschutzorganisationen, die Panik verbreiten müssen, um ihre Spendenkasse zu füllen. Sie sind inzwischen nichts anderes mehr als grün-rote Aktivisten, die von Konferenz zu Konferenz jetten, ihren Funktionären ein luxuriöses Leben garantieren. Wer ihnen mit guten Absichten folgt und spendet, zählt zu den „nützlichen Idioten“.

Abschließend noch zum Thema Klimawandel. Die Malediven, deren Regierung mit am lautesten schreit, dass man bald im ansteigenden Ozean absaufen würde, planen den Bau mehrerer Flugplätze auf ihren Atollen, um die Tourismuseinnahmen weiter zu erhöhen. Komisch, oder? Genau dafür kämen Reparationen der Industrieländer natürlich sehr gelegen. Und genau deshalb forciert man sinnlose Abkommen wie letztens in Paris.

Also, kurz und kindgerecht zusammengefasst:

Weihnachtsmann gibt es, Weltuntergang gibt es nicht.

 

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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