Der unschlagbar HERTZliche Kundenservice

UPDATE: Hertz hat seine unverschämte Rechnung ohne Erklärung oder Entschuldigung auf Null korrigiert. Geht doch.

Eigentlich wollte ich nicht schon wieder über HERTZ schreiben, aber die Jungs lassen mir keine Wahl. Es ist unglaublich!

Quelle: commons.wikimedia.org

Es ist der 26. November, wir steigen aus der LH 485 und begeben uns direkt zum HERTZ-Goldservice. Überraschung, unser 3er BMW ist noch nicht da, weil wir eine halbe Stunde zu früh sind. Der Servicemitarbeiter schlägt vor, einen gerade verfügbaren Ford Kuga AWD zu nehmen und mit Blick auf Schnee und Eis im Thüringer Wald scheint mir das eine brauchbare Option zu sein. Also akzeptiert.

„Der ist aber nicht in der vorbezahlten Kategorie?“ frage ich und der Kollege am Schalter bestätigt es. „Dafür dürfen Sie ihn mit leerem Tank zurückbringen.“ Das klingt vernünftig und wir fahren frohgemut davon.

Als wir den Kuga kurz vor 23 Uhr am 9.12. zurückbringen, ist niemand da, der übernimmt. Und einen Tag später haben wir die Abrechnung im Email-Postfach. 

Da wir das Fahrzeug, wie abgesprochen, fast leer abgestellt haben, macht HERTZ eine neue Rechnung auf und will zum Originalbetrag 378 Euro (!) zusätzlich haben. Das sollte sich in einem Telefonat mit dem Kundenservice einfach klären lassen, denke ich. 

Nach 10 Minuten Wartezeit habe ich einen Herrn Wagner im Servicecenter Dublin an der Strippe und erkläre den Sachverhalt. 

„Der Kundenservice wird hier überhaupt nichts tun. Solche Vereinbarungen gibt es bei HERTZ nicht. Und wenn der Kollege das getan hätte, stünde es im Vertrag oder er hätte es im System vermerkt.“ 

Zusammenfassung: Der Mitarbeiter an der Fahrzeugausgabe lügt Kunden an und der Mitarbeiter des sog. Kundenservice lehnt es geradeheraus ab, daraus entstandene Probleme zu klären. Was für ein Dreamteam … 

Natürlich werde ich das nicht bezahlen. Mal sehen, wie es ausgeht. 

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