Ahrtal, Kalifornien, Hawaii … der anthropogene Klimawandel ist die perfekte Ausrede für behördliches Versagen. Mitgefühl mit den Opfern, Wut auf die Verantwortlichen ist angesagt.
Lahaina, eine Kleinstadt auf der Hawaii-Insel Maui ist vor wenigen Tagen komplett vom Feuer vernichtet worden. Aber schon in 2014 hat eine Studie auf die Gefährdung hingewiesen. Nichts wurde getan.
Fast ein Jahrzehnt, bevor ein Waldbrand in dieser Woche die Küstenstadt auf Maui zerstörte und Dutzende von Menschen tötete, warnte ein Bericht hawaiianischer Brandforscher vor einem extrem hohen Brandrisiko in diesem Gebiet. Trotz dieser und anderer Warnungen erklärten die örtlichen Behörden nach der verheerenden Katastrophe in dieser Woche, sie seien nicht vorbereitet gewesen. Und das Feuer hat sich so schnell ausgebreitet, dass nicht einmal Notsirenen ertönten. (Quelle: WSJ)
Zuckerrohr- und Ananas-Plantagen waren über Jahre oder Jahrzehnte aufgegeben worden. Wo früher Wirtschaftswege und Wasserversorgung waren, hatte inzwischen hohes Gras alles zugedeckt.

Eine ähnliche Ursache haben die wiederkehrenden Waldbrände in Kalifornien und anderen Bundesstaaten. Statt planvoll Forstwirtschaft zu betreiben, überlässt man weite Waldflächen sich selbst, der „Natur“, was über Jahre zu einem massiven Potential an brennfähigem Material führt, das niemand mehr beherrscht, wenn es erstmal in Brand geraten ist. Und natürlich ist dann regelmäßig der Klimawandel schuld, niemand sonst.
Hier sind alle Konsequenzen aufgelistet:
Wenn größere Waldgebiete über Jahre hinweg nicht bewirtschaftet werden, kann dies erhebliche Auswirkungen auf Waldbrände und den allgemeinen Gesundheitszustand der Wälder haben. Hier sind einige der Auswirkungen:
Erhöhte Brandlast: Wenn Wälder nicht bewirtschaftet werden, können sich abgestorbene Vegetation, umgestürzte Bäume und trockenes Unterholz ansammeln, was zu einer höheren Brandlast führt. Dies erhöht die Intensität und Geschwindigkeit, mit der sich Waldbrände ausbreiten können.
Intensität von Waldbränden: Unbewirtschaftete Wälder weisen oft eine höhere Baum- und Vegetationsdichte auf, weil sie nicht durchforstet und selektiv geschnitten werden. Diese Dichte kann zu intensiveren Waldbränden beitragen, da sich Brände in der dicht gedrängten Vegetation leichter ausbreiten können.
Katastrophale Waldbrände: Überwucherte Wälder, die seit Jahren nicht mehr bewirtschaftet werden, sind anfälliger für katastrophale Waldbrände. Diese Brände können intensiver brennen, größere Waldflächen zerstören und sowohl für die Ökosysteme als auch für die Menschen eine größere Gefahr darstellen.
Insekten- und Krankheitsausbrüche: Unbewirtschaftete Wälder können anfälliger für den Ausbruch von Schädlingen und Krankheiten sein. Mangelnde Durchforstung und selektiver Holzeinschlag können zu einer Überbevölkerung führen, die die Bäume schwächt und sie anfälliger für Schädlingsbefall macht.
Verlust der Artenvielfalt: Unbewirtschaftete Wälder können zur Dominanz bestimmter Baumarten führen, was sich auf die Artenvielfalt des Gebiets auswirken kann. Einige Arten können ohne natürliche Störungen wie Feuer gedeihen, während andere, die für die Regeneration auf regelmäßige Feuer angewiesen sind, zurückgehen könnten.
Probleme mit der Regeneration: Einige Baumarten benötigen regelmäßige Waldbrände, um konkurrierende Vegetation zu beseitigen und ihre Samen zum Keimen anzuregen. Ohne diese Brände könnten bestimmte Arten Schwierigkeiten haben, sich zu regenerieren, wodurch sich die Zusammensetzung des Waldes verändern könnte.
Luftqualität und Kohlenstoffspeicherung: Unbewirtschaftete Wälder können aufgrund der Anhäufung von abgestorbener Vegetation eine schlechte Luftqualität aufweisen, was zu schwereren Waldbränden beitragen kann. Darüber hinaus verhindert die Ansammlung toter Biomasse, dass gesunde Bäume wachsen und Kohlenstoff binden, was sich möglicherweise auf die Bemühungen zur Eindämmung des Klimawandels auswirkt.
Herausforderungen bei der Brandbekämpfung: Wenn ein Wald über Jahre hinweg nicht bewirtschaftet wird, erschwert die Anhäufung von Brennmaterial die Bekämpfung von Waldbränden. Die Feuerwehrleute sind dann möglicherweise mit gefährlicheren Bedingungen konfrontiert und haben es schwerer, Brände einzudämmen und zu löschen.
Ökologische Sukzession: Natürliche Störungen wie Waldbrände spielen eine Rolle bei der Gestaltung der ökologischen Sukzession, d. h. des Prozesses, durch den sich Ökosysteme im Laufe der Zeit verändern. Unbewirtschaftete Wälder können diese natürlichen Prozesse stören und zu einem Ungleichgewicht im Ökosystem führen.
Es ist wichtig zu wissen, dass Waldbewirtschaftungsstrategien je nach örtlichen Bedingungen, Ökosystemtypen und Bewirtschaftungszielen variieren können. Während einige Ökosysteme davon profitieren, natürliche Prozesse ablaufen zu lassen, erfordern andere eine aktive Bewirtschaftung, wie z. B. kontrollierte Brände und selektive Durchforstung, um das Risiko von Waldbränden zu verringern und einen gesunden Waldzustand zu erhalten. Bei einer effektiven Waldbewirtschaftung geht es oft darum, ein Gleichgewicht zwischen der Erhaltung natürlicher Prozesse und der Minimierung des Potenzials für katastrophale Waldbrände zu finden. (Quelle: ChatGPT)
Nachtrag:

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