Ein ziemlich normaler Tag

Was macht ihr eigentlich den ganzen Tag dort in Panama? Ist das nicht langweilig?

Um diese Fragen ein für allemal zu beantworten, hier ein ganz normaler Tagesablauf:

Irgendwann gegen 6.30 Uhr sieht man aus den Augenwinkeln dass es draußen hell und blauer Himmel ist. Die Sonne ist kurz vorher aufgegangen und der Pazifik ist auch noch da. Also alles in Ordnung. Weiterschlafen.

Nach Morgenwäsche etc. ausgedehntes Frühstück draußen auf der Loggia, Apple Music im Hintergrund. Dann greift jeder sein Tablet und vertieft sich in Mails und News und interkontinentale familiäre Kommunikation.

Wechsel an den PC zur Vorbereitung auf ein Telefonat mit Geschäftspartnern in Deutschland – ein neues Projekt. Es dauert eine Stunde, danach noch eine Stunde Business und dann erstmal Mittag: Nudeln, Pesto, viel Knoblauch und Parmesan, ein Glas Rotwein.

Zum Dinner sind wir mit Freunden verabredet, die aber absagen. Programmänderung. Wir fahren nach Coronado zu einem kurzen Bankbesuch, weil eine Online-Zahlung nicht funktioniert hat. Tut sie offline auch nicht, muss ich also am Montag mit dem Lieferanten in den USA klären.

Jetzt ist Freizeit und es geht nach Punta Chame, eine Landzunge mit unendlich viel Strand. Wir sind an diesem Freitag nachmittag allein dort, was am  Samstag und Sonntag nicht so wäre.

Deutlich können wir die Hochhäuser der Hauptstadt in der Nachmittagssonne sehen, rechts davon Isla Taboga und direkt vor unserer Nase die zwei  Otoque Inseln.

Mit dem Auto fast bis an das Wasser, Heckklappe auf, Klappstühle raus, Sonnenschutz aufgespannt, das Autoradio mit Musik aus dem iPhone auf Partystellung und … Pause.

PtaChameAuto

Einen Kilometer nach rechts und einen Kilometer nach links am Strand entlang laufen, wieder in den Schatten setzen. Pelikane und Flugzeuge beobachten. Es ist gegen 17 Uhr und Hochbetrieb am Tocumen International Airport , der ca.  60 km entfernt ist. Die Maschinen mit Destination Panama City sind hier schon im Sinkflug und zwischen 2 und 3 km hoch, aber dazwischen ziehen auch Maschinen auf 10 oder 12 km Höhe deutlich sichtbar ihre Bahn.

foreflight

Überraschend kommt ein Raubvogel vom Wasser direkt auf uns zugeflogen, mit einem mittelgroßen silbrig in der Sonne glänzenden Fisch in den Klauen. Weniger als 5 Meter vor unserer Nase dreht er ab. Leider kein Foto oder Video.

Auf der Rückfahrt nach Hause, ca. 60 km, kurzer Halt am Supermarkt für ein leckeres Kokos-Eis und ein Sixpack Corona. Es wird schon dunkel.

Gegen 19 Uhr sitzen wir wieder in unseren gemütlichen Liegestühlen und erholen uns vom anstrengenden Alltag.

Langweilig? Keine Minute.

 

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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