Erneut Erdbeben in Guatemala

Nachdem das Beben am 7. November mit 7,4 auf der Richterskala viele Menschenleben gekostet und erheblichen Schaden angerichtet hat, kam es heute an der selben Stelle zu einem Beben mit Stärke 6,5.

Jeder kann sich wohl vorstellen, was das in der Region ausgelöst hat. Der Herd lag beim ersten Mal ca. 35 km südlich und heute ca. 30 km westsüdwestlich der an der Pazifikküste gelegenen Ortschaft Champerico, jeweils unweit der Küste, erst 24 und heute 27 km tief.

Auslöser ist laut USGS die Tatsache dass sich die sog. Cocos-Platte an dieser Stelle unter die karibische und nordamerikanische Platte schiebt. In den vergangenen 20 Jahren hat das bereits zu ca. 50 Beben geführt, keines so zerstörerisch wie dieses Mal.

Die Geographie ist extrem: Nordöstlich steigt eine Gebirgskette bis auf 3.000 Meter und ca. 60 km südlich ist der Meeresgrund schroff auf 6.000 Meter abgefallen. Innerhalb von 190 km also ein Höhenunterschied von 9.000 Meter.

Panama City ist vom Herd des Bebens ca.1.500 km entfernt. In ganzen Land war das Beben nicht spürbar.  Unsere Gedanken sind bei den betroffenen Menschen in Guatemala.

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