Tuna-Time

Auch wenn ich vor ein paar Tagen die Fortsetzung der Betrügergeschichte, oder auf neudeutsch der f*cking-fraudster-family story versprochen habe, hier erstmal was Erfreuliches:

Thunfisch ist in unserer Beliebheitsskala ziemlich weit oben angesiedelt und dann am liebsten roh. Keine Ahnung ob ich damit Greenpeace verärgere, aber was unsere paziFISCHen Küstenfischer hier aus der größten Badewanne der Welt herausholen, wird die Biester nicht ausrotten. Zum Glück.

Vor Jahren sind wir mal im „Top of the Mark“ in San Francisco angefüttert worden und mögen es seitdem. Vor wenigen Wochen gab es das als Sashimi bei Gerald’*s auf Isla Contadora – good stuff, buddy.

Schwer zu verstehen, warum es das bei uns an der Küste nicht gab. Aber bei einem Kurztip nach Cancun hatten wir wieder das Vergnügen, mit einem exzellenten Tuna Tartar unweit der Island Mall.

Und vor drei Tagen dann Tuna in unserem kleinen lokalen Fischmarkt. Hurra!

Normalerweise kommen hier Corvina (Seebarsch) und Pargo (Rotbarsch) das ganze Jahr auf den Tisch, exzellent als Filet oder ganz gebraten. Oder auch mal Dorade (Mahi Mahi) und einige andere Sorten. Tuna nicht so oft.

Gut, nun war er da. Ein ganzes und ganz frisches Exemplar filetieren lassen und nach Hause gebracht. Im Web ein Rezept für Tuna Tartar gesucht und bei einem Jamie Whoever fündig geworden. Leider überlagerte die angerichtete Sauce den Fischgeschmack vollständig. Essbar, aber kein Höhepunkt.

Heute nochmal von vorn. Ein Dreipfünder-Tuna ergibt zwei ansehnliche Filets. Das Fleisch ist ein Traum. Und da meine Frau mit einer guten Freundin gerade sowas wie Girl’s Day zelebriert, landen die allerbesten Stücken in einer kleinen Schale, werden mit Pfeffer und Salz, Sojasoße und Olivenöl, sowie gehackter Petersilie vermengt. Ein Glas chilenischer Rose dazu.

Tuna TartarAugen zu und durch – einfach delikat. Viel besser als beim letzten Mal. Und beim nächsten Mal wird weiter reduziert: Kein Olivenöl, nur ganz wenig Zitrone und Sojasoße. Ich freue mich schon.

Über jaypacific
Verbringe dein Leben in einer ewigen Glückseligkeit der Vorfreude, etwas zu erhoffen, zu erwarten, zu planen oder zu erträumen. ... Könnte von mir sein, ist aber von Kai Krause in "Das Wissen von morgen"

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